Panikattacke im Supermarkt: Wenn der Einkaufswagen einfach stehen bleibt
Auf einmal ist da nur noch ein Gedanke: hier raus.
Den Wagen lässt du stehen. Die Milch, das Brot,
alles bleibt liegen. Du gehst einfach.
Was danach bleibt, ist Scham. Und die Frage
was mit dir nicht stimmt.
Panikattacken im Supermarkt sind häufiger als die meisten denken.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Werl
erlebe ich regelmäßig wie sehr Menschen unter genau diesem Moment leiden.
Der Scham danach.
Was im Supermarkt zusammenkommt
Enge Gänge. Viele Menschen. Künstliches Licht.
Eine Kassenschlange aus der man nicht einfach rausgehen kann,
ohne dass es jemand bemerkt.
Für ein Nervensystem das gelernt hat solche Situationen
als Bedrohung zu lesen, ist das eine Menge auf einmal.
Herzrasen. Schwindel. Das Gefühl beobachtet zu werden.
Der Wunsch einfach zu verschwinden.
Der Körper reagiert so, weil er ein gespeichertes Muster abruft.
Die Scham danach
Was viele Menschen mir erzählen, betrifft nicht nur die Angst in dem Augenbrlick.
Es ist oft das Gefühl danach. Der Wagen der stehen bleibt.
Die Blicke der anderen, echte oder eingebildete.
Der Gedanke, man hätte sich zusammenreißen müssen.
Diese Scham führt oft dazu, dass der nächste Einkauf
auf eine ruhigere Zeit verschoben wird. Früh morgens.
Spät abends. Online statt im Laden.
Schritt für Schritt wird der Radius kleiner.
Wie sich das Muster verfestigt
Jeder Einkauf der mit Flucht endet, bestätigt dem Nervensystem
dass die Situation gefährlich war.
Jeder vermiedene Einkauf bestätigt es ebenso.
Das Muster wird fester, nicht lockerer.
Was Klienten mir oft sagen: sie wollten einfach wieder
ganz normal einkaufen gehen. Ohne Plan.
Ohne die Uhrzeit zu prüfen. Ohne Angst.
Wie therapeutische Arbeit dort ansetzt
In meiner Praxis arbeite ich emotional, kognitiv
und mit konkreten Aufgaben für den Alltag.
Zuerst wird verarbeitet, was an Scham und Anspannung
im Hintergrund liegt. Dann wird kognitiv eingeordnet,
was im Körper wirklich passiert.
Erst danach folgen neue Erfahrungen im Alltag selbst.
Was das Nervensystem einmal gelernt hat,
kann es auf diesem Weg auch wieder verlernen.
Genau daran setzt die therapeutische Arbeit an.
Der erste Schritt
Es reicht zu sagen, dass etwas da ist. Erklären lässt sich später, gemeinsam, in Ruhe.
Das Ersttelefonat ist kostenlos und dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
Name und Nummer in das Erstkontaktformular eintragen reicht.
Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden zurück.
Privatpraxis in Werl, Kreis Soest, ohne Kassensystem und ohne Warteliste.
Kein Anruf nötig.
therapeutische Beratung. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie
und arbeite außerhalb des gesetzlichen Krankenversicherungssystems.

