1. Warum bieten Sie in einer Praxis für Psychotherapie Rauchentwöhnung an?
    Raucher haben häufiger psychische Belastungen wie depressive Verstimmungen oder Ängste. Forschungsergebnisse zeigen Zusammenhänge zwischen Rauchen und psychischen Belastungen. Deshalb kann die Rauchentwöhnung ein sinnvoller Bestandteil psychotherapeutischer Arbeit sein.
  2. Warum fällt das Aufhören so schwer?
    Rauchen kann sich zu einer tief verankerten Gewohnheit entwickeln, die körperliche und psychische Komponenten hat. Solche Gewohnheiten sind oft automatisiert und beeinflussen den Alltag der Betroffenen.
  3. Welche Rolle kann Hypnose bei der Rauchentwöhnung spielen?
    Hypnose zielt darauf ab, unbewusste Gewohnheitsmuster anzusprechen und Verhaltensweisen zu reflektieren. Dadurch kann der Übergang zum Nichtraucher für manche Menschen erleichtert werden. Ergebnisse sind individuell verschieden.
  4. Muss ich Heißhungerattacken oder mit anderen Entzugserscheinungen befürchten?
    Hypnose kann unterstützend wirken, um innere Ruhe zu fördern und den Umgang mit Entzugssymptomen zu erleichtern. Das bedeutet nicht, dass Entzugserscheinungen bei allen ausbleiben. Erfahrungen variieren von Person zu Person.
  5. Was ist mit der psychischen Abhängigkeit?
    Psychische Abhängigkeit umfasst unbewusste Prozesse und Gewohnheiten. Hypnose kann darauf ausgerichtet sein, solche Mechanismen zu beeinflussen; ob und in welchem Umfang dies gelingt, ist individuell unterschiedlich.
  6. Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
    Bei einigen Klient:innen kann eine Sitzung ausreichen; oft sind jedoch zwei Sitzungen oder mehr sinnvoll, um den Erfolg zu stabilisieren. Die Dauer und Anzahl der Sitzungen richtet sich nach Ihrer individuellen Situation.
  7. Warum bieten Sie 2 Sitzungen in Kombination an?
    Die Kombination dient dazu, erste Veränderungen zu unterstützen und den Erfolg in einer Folgesitzung zu festigen. Ziel ist eine nachhaltigere Begleitung des Übergangs.
  8. Wirkt Hypnose wirklich und nachhaltig bei der Rauchentwöhnung?
    Studien deuten darauf hin, dass Hypnose bei manchen Menschen unterstützend beim Rauchstopp wirken kann. Das bedeutet nicht, dass ein Erfolg garantiert ist; individuelle Voraussetzungen und Begleitumstände beeinflussen das Ergebnis. Für eine bestmögliche Behandlung findet daher im Vorfeld eine umfangreiche Rauchanamnese statt. 
  9. Wie wirkt Gesprächstherapie TH!NK bei der Rauchentwöhnung?
    Tiefgehende Gespräche machen unbewusste Anteile wie Mimik, Gestik oder Verhaltensmuster bewusst. Auf dieser Grundlage können Sie gezielt Veränderungen erproben. Die Vorgehensweise ist individuell und zielt auf nachhaltige, persönliche Veränderung ab.
  10. Was passiert im Körper nach dem Rauchstopp?
    Viele Menschen berichten von körperlichen Verbesserungen nach dem Rauchstopp, etwa einer Normalisierung der Herzfrequenz und einer Verbesserung von Geruchs‑ und Geschmackssinn. Zeitliche Angaben können variieren; bei gesundheitlichen Fragen sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
  11. Wie lange dauert eine Sitzung?
    Die erste Sitzung dauert ca. 2,5 Stunden, die zweite ca. 90 Minuten. Beide Sitzungen beinhalten ein individuelles Vorgespräch, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
  12. Wann muss ich die Sitzung bezahlen?
    Die Bezahlung erfolgt direkt nach der ersten Sitzung in bar. Sie erhalten eine Quittung sowie auf Wunsch auch eine Rechnung.
  13. Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten für die Behandlung?
    In der Regel übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten nicht. Privatversicherte oder Versicherte mit Zusatzversicherung für Heilpraktiker können sich bei ihrer Versicherung nach einer (Teil‑)Kostenübernahme erkundigen.
  14. Stress, Angst, Depression oder andere Belastungen sind mit dem Rauchen verbunden. Klappt die Rauchentwöhnung dann auch?
    Bei ausgeprägten psychischen Belastungen sollte zunächst die zugrunde liegende Problematik behandelt werden. Anschließend kann die Rauchentwöhnung individuell geplant und durchgeführt werden.
  15. Die 72-Stunden-Regel – Was bedeutet das?
    In den ersten Tagen nach dem Rauchstopp finden Anpassungsprozesse statt. Vermeiden Sie Stressfaktoren und schaffen Sie eine unterstützende, rauchfreie Umgebung, um den Einstieg zu erleichtern.
    Wichtiger Hinweis:
    Die hier beschriebenen Methoden und Aussagen stellen keine Heilversprechen dar und ersetzen keine medizinische oder psychiatrische Behandlung. Individuelle Ergebnisse können stark variieren. Bei akuten gesundheitlichen Problemen, starker körperlicher Abhängigkeit oder psychischen Krisen sprechen Sie bitte vorab mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt oder suchen Sie eine geeignete Fachstelle auf.