Angst beim Pendeln: warum Warten den Teufelskreis verstärkt
wartet oft auf den Moment in dem es von alleine besser wird.
Dieser Moment kommt meistens nicht.
Nicht weil die Person zu schwach ist.
Sondern weil das Nervensystem in der Zwischenzeit weiterlernt.
Das Falsche.
In meiner Praxis kommen Menschen die jahrelang funktioniert haben.
Die täglich eingestiegen sind. Die wissen wo sie stehen müssen,
wen sie anrufen können wenn es schlimmer wird,
welche Atemübung kurz hilft. Und die trotzdem,
nach all diesen Jahren, jeden Morgen dieselbe Frage stellen:
schaffe ich das heute wieder?
Das ist keine Frage der Stärke.
Das ist das Ergebnis eines Teufelskreises
der still und zuverlässig läuft. Jede Woche. Jeden Tag.
Wie der Teufelskreis entsteht
Das limbische System lernt durch Wiederholung.
Es merkt sich: in dieser Situation ist Gefahr.
Und es beginnt vorsorglich zu reagieren.
Noch bevor der Zug einfährt.
Noch bevor die Aufzugtür sich öffnet.
Schon auf dem Bahnsteig. Manchmal schon beim Aufwachen.
Was dann passiert ist das Gegenteil von dem was man hofft.
Wer durchhält und übersteht, gibt dem Gehirn eine klare Botschaft:
diese Situation ist gefährlich. Ich habe überlebt.
Das ist kein Umlernen. Das ist Bestätigung.
Der Kreislauf dreht sich weiter. Nur schneller.
Was Erschöpfung wirklich kostet
Was viele nicht benennen können, aber kennen:
es ist nicht nur die Angst die zermürbt.
Es ist das tägliche Kämpfen dagegen.
Die Energie die es kostet morgens aufzustehen
und sich zu sagen: heute schaffe ich das.
Die Energie die im Alltag fehlt.
Für Konzentration. Für Geduld. Für alles andere.
Das ist der eigentliche Preis des Teufelskreises.
Nicht die Angst selbst, sondern was sie täglich abzieht.
Was den Teufelskreis unterbricht
Das Nervensystem hat gelernt Alarm zu schlagen.
Es kann auch etwas anderes lernen.
Nicht durch mehr Willenskraft. Nicht durch weiteres Durchhalten.
Durch neue Erfahrungen die das Gehirn in genau dem Kontext macht,
der bisher als bedrohlich gespeichert ist.
Das ist neurobiologisch begründet.
Der Teufelskreis ist kein Schicksal.
Er ist ein Lernprozess.
Und was gelernt wurde, kann neu gelernt werden.
Was das für den ersten Schritt bedeutet
Der erste Schritt muss kein großer sein.
Kein Anruf. Kein Bekenntnis. Keine lange Entscheidung.
Name und Nummer im Buchungskalender eintragen, ich rufe zurück.
Ein Gespräch von etwa 20 Minuten das klärt
ob mein Ansatz zu Ihrer Situation passt.
Kostenlos. Ohne Verpflichtung.
Wer jeden Tag kämpft, hat genug gekämpft.
Es darf auch anders gehen.
Heilpraktikerpraxis für Psychotherapie Birgit Sievert in Werl.
Privatpraxis,kein Kassensystem, keine Warteliste.
Kein Anruf nötig: Name und Nummer eintragen, ich melde mich bei Ihnen.
therapeutische Beratung. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie
und arbeite außerhalb des gesetzlichen Krankenversicherungssystems.

