Angst beim Pendeln: wie Veränderung wirklich entsteht
die Angst lange verwehrt hatte. Ganz beiläufig,
als wäre es das Normalste der Welt.
Ich fragte sie, was sie dazu sagen würde.
Sie schwieg kurz. Dann: es hat sich jede Anstrengung gelohnt. Jeder Cent.
Meine Antwort: Das habe nicht ich gemacht. Das haben Sie selbst geschafft.
Das ist kein bescheidener Satz. Er beschreibt wie Veränderung bei Angst
wirklich entsteht. Nicht durch jemanden der etwas wegnimmt.
Sondern durch einen Prozess, in dem jemand selbst neue Erfahrungen macht.
Und diese Erfahrungen sind es, die das Nervensystem verändern.
Nicht das Gespräch darüber. Das Erleben selbst.
Warum die Ursache oft unterwegs kommt
Viele Menschen die wegen Angst beim Pendeln zu mir kommen,
haben eine erste Frage: warum habe ich das eigentlich?
Das ist eine völlig verständliche Frage. Und ich beantworte sie gerne.
Nur nicht immer sofort.
Wer Hunger hat und darüber nachdenkt warum er Hunger hat,
hat hinterher immer noch Hunger. Erst wenn er aufsteht,
sich etwas zum Essen zubereitet und isst, verändert sich etwas.
Das Verstehen kommt meistens beim Essen. Nicht davor.
Genauso ist es in der Therapie. Die Antwort auf das Warum
kommt oft mittendrin. In dem Moment wenn das Nervensystem
etwas Neues erlebt und der Kopf anfängt einzuordnen, was gerade passiert.
Das Verstehen wächst aus dem Tun.
Wie ich in meiner Praxis arbeite
Der Ansatz in meiner Praxis folgt einer bewusst gewählten Reihenfolge.
Sie ergibt sich aus dem, wie das Gehirn tatsächlich lernt.
Zuerst das Emotionale. Bevor jemand wirklich einordnen kann,
muss das verarbeitet werden was noch offen ist.
Angst die lange alleine getragen wurde, hinterlässt Spuren.
Der Präfrontalkortex, der Teil des Gehirns der für konzentriertes Denken
zuständig ist, kann erst dann gut arbeiten wenn der emotionale Druck
kleiner geworden ist. Deshalb kommt dieser Teil zuerst.
Dann das Kognitive. Was passiert da neurobiologisch?
Warum reagiert das Nervensystem so? Was hat es gelernt
und wie lernt es um? Dieser Teil gibt Orientierung
und nimmt der Angst einen Teil ihrer Wucht.
Dann das Tun. Neue Erfahrungen in dem Kontext
der bisher als bedrohlich gespeichert war.
Wer Muskeln aufbauen will, muss die Hantel in die Hand nehmen.
Nicht einmal. Regelmäßig. Die Veränderung passiert nicht im Wunsch,
sie passiert im Training.
Genauso ist es mit Angst. Das Nervensystem braucht neue Erlebnisse.
Keine Konfrontation die überfordert, sondern echte Erfahrungen
die das Gehirn Schritt für Schritt neu kalibrieren.
Was Klienten danach berichten
Was ich in meiner Arbeit immer wieder beobachte:
irgendwann kommt ein Moment der sich dreht.
Nicht dramatisch. Meistens ganz beiläufig.
Jemand steigt in den Zug und merkt: es ist anders als sonst.
Ruhiger. Leichter. Kontrollierbarer.
Das ist kein Heilversprechen. Es ist die Erfahrung
die ich in meiner Praxis immer wieder mache,
wenn jemand bereit ist den Prozess wirklich zu durchlaufen.
Aktiv. Mit Einsatz im Alltag. Mit der Bereitschaft
das Gelernte auch wirklich anzuwenden.
Die Veränderung gehört dann demjenigen der sie erarbeitet hat.
Vollständig. Das ist der schönste Teil dieser Arbeit.
Für wen dieser Ansatz passt
Diese Therapie ist kompakt und anstrengend.
Sie ist nichts für Menschen die hoffen, dass jemand etwas wegnimmt.
Sie ist für Menschen die bereit sind selbst Hand anzulegen.
Die nicht mehr jahrelang warten wollen.
Die verstanden haben: Veränderung passiert nicht durch Warten.
Sie passiert durch Tun.
Der erste Schritt ist ein kurzes Ersttelefongespräch.
Es dauert etwa 20 Minuten. Es kostet nichts.
Es klärt ob mein Ansatz zu Ihrer Situation passt
und ob wir miteinander arbeiten können.
Ohne Verpflichtung.
Praxis Birgit Sievert in Werl. Privatpraxis,
kein Kassensystem, keine Warteliste.
Das Ersttelefongespräch ist kostenlos und kurzfristig buchbar.
Vor Ort in Werl oder online.
therapeutische Beratung. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie
und arbeite außerhalb des gesetzlichen Krankenversicherungssystems.

