Angst nach Unfall oder Erkrankung: der Auslöser ist längst vorbei und das Nervensystem reagiert trotzdem noch. Das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper sich etwas gemerkt hat.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Werl begleite ich Menschen, bei denen Angst und Panik nicht in der klassischen Form aufgetreten sind. Der Zug, der Aufzug, die Menschenmenge das sind häufige Auslöser. Aber nicht die einzigen.
Angst nach Unfall oder Erkrankung: ein häufig übersehenes Muster
Was ich in der Praxis immer wieder erlebe: Menschen kommen zu mir, die einen Unfall hatten, vor Monaten, manchmal Jahren. Der Körper ist längst verheilt. Die Situation ist abgeschlossen und trotzdem meldet sich Angst in Momenten, die früher selbstverständlich waren. Im Auto. In Menschenmengen. Beim Gedanken an eine MRT-Untersuchung.
Ähnliches erlebe ich bei Menschen, die eine ernsthafte Erkrankung durchlebt haben. Der Befund ist gut, die Behandlung ist abgeschlossen. Was bleibt, ist manchmal ein Nervensystem, das auf Körpersignale anders reagiert als vorher. Ein Herzrasen wird bedrohlicher erlebt. Ein kurzer Schwindel löst sofort Alarm aus.
Warum das Nervensystem nicht einfach vergisst
Das Nervensystem speichert Erfahrungen nicht als Erinnerung im üblichen Sinne, sondern als körperliches Muster. Was einmal als lebensbedrohlich erlebt wurde, wird markiert. Die Reaktion darauf läuft automatisch ab, auch wenn der Verstand längst weiß, dass die Gefahr vorbei ist.
Das ist ein Schutzmechanismus, der in der ursprünglichen Situation sinnvoll war. Das Problem entsteht, wenn dieser Mechanismus auch dann noch aktiv ist, wenn er gar nicht gebraucht wird.
Angst nach Unfall und Erkrankung therapeutisch begleiten in Werl
In meiner Praxis setze ich an dem an, was das Nervensystem gelernt hat. Durch neue körperliche Erfahrungen lässt sich dieses Muster verändern, durch Gespräche und einem ganzheitlichen Prozess, der Körper, Gefühl und Gedanken gleichzeitig einbezieht.
Was Klienten dabei häufig überrascht: wie schnell sich etwas verändert, wenn der Ansatz passt. Das erste Mal, wo der Körper anders reagiert als gewohnt, ist oft ein Moment der Ungläubigkeit. Der Beginn von etwas anderem.
In den Schulferien NRW habe ich aktuell freie Therapieplätze. Wer kompakt starten möchte, findet jetzt einen guten Einstiegspunkt.
Ein erstes Gespräch gibt Orientierung: 20 Minuten, kostenlos, ohne Verpflichtung.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle therapeutische Beratung. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeite außerhalb des gesetzlichen Krankenversicherungssystems.

