Häufige Fragen zur Rauchentwöhnung mit Hypnose, für alle, die es wirklich angehen wollen.

Wenn ein Teil von Ihnen noch nicht ganz bereit ist

Rauchen ist Ihre Entscheidung, Ihr Genuss, Ihr gutes Recht. Gleichzeitig sind Sie hier, weil ein anderer Teil von Ihnen längst etwas anderes will. Beides kann gleichzeitig wahr sein.

Diese Ambivalenz ist ein ganz normaler, menschlicher Zustand. Über 80 Prozent der Raucher wollen grundsätzlich aufhören, auch wenn sie gleichzeitig am Rauchen festhalten.

Was häufig als Genuss empfunden wird, ist oft die Linderung einer Unruhe, die erst durch das Rauchen selbst entsteht. Nichtraucher kennen diese Unruhe gar nicht erst. Das zu verstehen ist ein erster Schritt, mehr nicht.

Auch ganz ohne Entscheidung sind Sie hier richtig. Wenn Sie neugierig sind, was sich verändern lässt: das Erstgespräch kostet nichts und legt Sie auf nichts fest.

Diese FAQs zur Rauchentwöhnung mit Hypnose richten sich an alle, die es schon versucht haben, vielleicht mehrmals, und genau das zeigt, dass der Wunsch aufzuhören echt ist und tief sitzt.

Die meisten Menschen, die scheitern, haben das richtige Ziel und das falsche Werkzeug benutzt. Hier finden Sie Antworten auf das, was viele beschäftigt, bevor sie den nächsten Schritt gehen.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie in Werl sage ich Ihnen ehrlich, was diese Begleitung kann und was nicht. Keine Versprechen. Keine Schreckenszenarien. Nur klare Informationen.

Für alle die es schon mehrmals versucht haben

Ich habe schon drei Mal aufgehört. Warum sollte es diesmal klappen?
Weil wir beim Muster ansetzen, nicht beim Willen. Wer dreimal versucht hat aufzuhören und dreimal wieder angefangen hat, hat ein Werkzeug benutzt, das für diesen Job nicht gemacht ist, nicht versagt. Willenskraft greift dort, wo das Rauchmuster abläuft, schlicht nicht hin. Therapeutische Hypnose und tiefenpsychologische Gesprächsarbeit setzen tiefer an.
Ich kenne die Gesundheitsrisiken. Das hat mich nicht aufhören lassen.
Das ist normal. Wissen verändert kein Verhalten, das tief im Nervensystem verankert ist. Wenn Wissen reichen würde, hätten alle Ärzte die rauchen längst aufgehört. Hier geht es um Arbeit am Muster selbst, nicht um weitere Aufklärung.
Ich habe Alan Carr gelesen, Pflaster probiert, eine App benutzt.
All das setzt am bewussten Entschluss an. Das ist wertvoll, und ich kenne Alan Carr aus eigener Erfahrung. Therapeutische Hypnose geht einen anderen Weg: direkt zum automatisierten Muster, das unterhalb der bewussten Entscheidung abläuft. Beides lässt sich gut kombinieren.
Ehrlich gesagt genieße ich Rauchen. Mir würde dann etwas fehlen.
Das ist eine sehr ehrliche Aussage. Was sich wie Genuss anfühlt, ist meist die Linderung eines Entzugs, den die letzte Zigarette selbst erzeugt hat. Der reine Geschmack spielt dabei eine kleinere Rolle. Nichtraucher sind einfach entspannt, ohne dass eine Zigarette dafür nötig wäre. Genau da waren Sie auch, bevor Sie angefangen haben. Diesen Punkt kann therapeutische Arbeit wieder zugänglich machen.
Der Zeitpunkt stimmt noch nicht. Erst wenn der Stress weniger wird.
Der richtige Zeitpunkt kommt nicht von selbst, das ist Teil des Musters. Der Stress, der heute den Zeitpunkt falsch macht, wird nächsten Monat noch da sein, und das Nervensystem lernt in der Zwischenzeit weiter. Den nächsten Schritt gibt es immer, den perfekten Moment nicht.

Was Hypnose wirklich ist und was nicht

Verliere ich die Kontrolle?
Sie bleiben jederzeit ansprechbar, orientiert, und können die Sitzung jederzeit beenden. Hypnose ist ein fokussierter Entspannungszustand, in dem das Nervensystem zugänglicher für neue Muster ist als im Alltagsmodus. Die Kontrolle bleibt bei Ihnen.
Muss ich sofort komplett aufhören?
Das entscheiden wir gemeinsam. Bei manchen ist ein klarer Rauchstopp von Anfang an das Ziel. Bei anderen ist ein schrittweises Vorgehen sinnvoller. Was passt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
Was ist mit den Entzugserscheinungen?
Die ersten 72 Stunden sind oft die intensivsten. Die Arbeit in den Sitzungen bereitet darauf vor und stärkt innere Ressourcen für diese Phase. Viele berichten, dass es leichter war als erwartet. Garantien gibt es keine, doch Begleitung durch diese Phase gehört dazu.
Gibt es eine Erfolgsgarantie?
Jeder der eine Garantie verspricht, übertreibt. Was Sie bekommen: eine ehrliche, individuelle Begleitung ohne Schönreden. Rückfälle sind möglich. Sie sind kein Urteil über Sie als Person.

Ablauf und Kosten

Wie schnell bekomme ich einen Termin?
In der Regel innerhalb wenig Tage. Es gibt keine Warteliste und kein Genehmigungsverfahren. Nach dem Erstgespräch lässt sich der erste Termin meist kurzfristig vereinbaren.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Die Begleitung umfasst eine Hauptsitzung mit 180 Minuten, die Hypnose, tiefenpsychologische Gesprächsarbeit und ausführliche Aufklärung in einem Termin verbindet, danach eine Stabilisierungssitzung von 60 bis 90 Minuten. Bei individuellem Bedarf sind weitere Sitzungen möglich.
Was kostet die Begleitung?
Erstgespräch: kostenlos. Hauptsitzung (180 Minuten): 340 Euro. Stabilisierungssitzung (60 bis 90 Minuten): 170 Euro. Weitere Sitzungen bei Bedarf: 170 Euro je Sitzung. Wer eine Schachtel täglich raucht, gibt rund 3.000 Euro im Jahr dafür aus. Die Begleitung entspricht etwa neun Wochen Zigaretten.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Im Gegenzug entfallen Warteliste, Antrag, Genehmigung und jede Meldung an Versicherung oder Arbeitgeber. Manche Zusatzversicherungen erstatten anteilig.
Vor Ort oder online?
Beides ist möglich. In der Praxis in Werl oder per Videotelefonie. Sie wählen, was Ihnen leichter fällt.

Das Erstgespräch dauert 20 bis 30 Minuten.
Kostenlos, unverbindlich, kein Druck.

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Mehr zur Begleitung und zum Ablauf:
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Ich unterliege der Schweigepflicht. Die Begleitung erfolgt als Heilpraktikerin für Psychotherapie außerhalb des gesetzlichen Krankenversicherungssystems. Erfahrungsberichte sind Einzelerlebnisse und keine übertragbaren Ergebnisse. Rückfälle sind möglich. Es werden keine Heilversprechen gegeben.
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